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ZUM
EISPRUNG.

Wanderhuhn ist die Revolution, welche die jetzige Freilandhaltung neu denkt und verbessert. Es ist ein ganzheitliches Generationsdenken, wo es um weit mehr geht, als nur ums Eierlegen.
Der mobile Wanderhuhnstall schafft den Lebensraum, der einem glücklichen Hühnerleben entspricht und die Böden gesünder macht.
Der natürliche Kreislauf von Nutzen und Nähren der Umwelt soll wieder aktiviert werden.

Früher stellte man sich noch die große allbedeutende Frage, was denn jetzt zuerst da war. Weil es einen geschlossenen Kreis ohne Ecken und Kanten gab. Heute ist es eine sehr kurze übersichtliche Kette mit einem festgelegten Anfang und Ende. Einem Gewinner und einem Verlierer.

Die aktuelle Konsumethik versucht ihre Leistung durch Monokulturen und Überproduktion bis ins Unerschöpfliche zu steigern. Die Rechnung wird mit einer extrem flexiblen und gutmütigen Natur gemacht. Doch das Ökosystem ist so lange geduldig, bis es kippt und wenn es kippt, ist es zu spät. Was wir wieder brauchen, ist ein natürliches Ineinandergreifen von Prozessen. Einen Nährungszirkel. Kein rücksichtsloses Konsumieren, sondern ein Geben und Nehmen.

Und dazu gehören verschiedene Elemente: Es gibt nicht nur Produkt und Konsument oder Erzeuger und Verkäufer, sondern viele Mitspielende. Wanderhuhn hat sich die Aufgabe gesucht, an den Beziehungen zwischen den einzelnen Komponenten zu arbeiten. Es geht nicht nur ums Eierlegen.

Die Hühner sollen wieder tiergerecht leben können in einem natürlichen Lebensraum. Dieser muss gekonnt und bewusst bewirtschaftet werden. Von einem Landwirt oder einer Landwirtin, der oder die sich um Tier und Landschaft in gleichem Maße kümmert. Hier kommt der aufmerksame Konsumierende ins Spiel, der die Produkte aus diesem funktionierenden Kreislauf nutzen kann. Der den Wert und die Notwendigkeit eines solchen Prozesses sieht und sich selbst als Teil davon. Er hat ein Produkt, das natürlich und gut ist und mit dessen Kauf er dafür sorgt, dass dieser Kreislauf in Schwung bleibt.

Der mobile Wanderhuhnstall bringt den Kreislauf ins Rollen. Hühner sind Herdentiere und in ihrem natürlichen Verhalten verweilen sie immer in der Nähe ihres Stalls, wo Schutz und Nahrung zu finden sind. Sie haben die große weite Wiese zur Verfügung, nutzen sie aber nicht. So ist das Gras in diesem engen Radius innerhalb kurzer Zeit weggescharrt, gepickt und verdreckt. Der Boden übersäuert ohne die Möglichkeit einer Ruhephase, in der er sich regenerieren kann. Um dies alles zu vermeiden, wechselt der Wanderhuhnstall zusammen mit der Hühnerschar alle 8 bis 10 Tage den Standort. So finden die Hühner wieder frisches Gras und der zurückgelassene Boden hat Zeit sich zu erholen und kann den nährstoffreichen Hühnermist verwerten.

Eine schöne Graphik von dem Kreislauf findest du in der Rubrik Wohnzimmer.
Hier ist erstmal Huhncules zu sehen. Sie wurde von einem Pferd ausgebrütet. Deshalb ist sie jetzt so stark, dass sie jeder Fuchs in ganz Österreich kennt.

Sprichwort von Füchsen:
Da kannst du dich ja gleich mit Huhncules anlegen.

Wir wollen wirklich Großes. Wir wollen dabei sein und in alle Richtungen denken. Ein gesamtheitlich funktionierendes System soll wieder hergestellt werden. Vom Beginn bis zum Ende denken und die Zusammenhänge dazwischen erkennen.

Und in jedem Wiesen- und Kräuterei von Wanderhuhn steckt unsere gesamte Philosophie.

Als Ziel hat sich Wanderhuhn die Wiederbelebung des natürlichen Kreislaufs gesetzt. Diese Dynamik ist ein langer und nachhaltiger Prozess, ein Generationsprojekt. Das natürliche Ökosystem soll wieder hergestellt werden. Wir wollen wieder Blumenwiesen! Und dazu gehören die Wiederherstellung von gesunden Böden und der Schutz des Grundwassers durch die Vermeidung von Übersäuerung. In Zusammenarbeit mit Arche Noah sorgt Wanderhuhn für das Wiederaufblühen dieser bunten Blumenwiesen, die reich an gesunden Kräutern und einer Vielfalt an Pflanzen und Bäumen sind. Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt und Anbau von alten Obstsorten und den Lebensraum für Bienenvölker und andere Insekten ein.

Es hat bereits begonnen.
Mit dem wieder bunt werden.
Doch wie alles Gute
braucht es vor allem Zeit.